Habe ich eine periphere Arterienerkrankung?
Welche Behandlungsmoglichkeiten stehen mir zur Verfugung?
Zilver Drug-Eluting Stent Eine neue Behandlungsmethode - medikamentenbeschichtete Stents
Ist die klinische Studie zur Prüfung des Zilver PTX das Richtige fur mich?
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Vorteile
Ein neus Verfahren
Vorgehenweise

Ein blanker Metallstent (oben) wird mit Paclitaxel beschichtet, einem Medikament, das in das Gefäß (unten) freigesetzt wird und eine erneute Verengung der Arterie verhindern hilft.

Hier finden Sie Informationen, die Ihnen helfen, mit Ihrem Arzt über die Studie zum medikamentenbeschichteten Stent Zilver PTX zu sprechen.
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Medikamentenbeschichtete Stents haben die Behandlung von Herzerkrankungen stark beeinflusst. Diese Vorrichtungen - kleine metallene Stützgerüste, die blockierte Arterien offen halten - sind mit Arzneimitteln beschichtet, die die Arterien über längere Zeit offen halten helfen. Es wird angenommen, dass dieselbe Technologie Patienten mit peripherer Arterienerkrankung helfen kann.

In den USA sind medikamentenbeschichtete Stents seit April 2003 für die Behandlung von Herzerkrankungen verfügbar. Damals wurden zwei neue medikamentenbeschichtete Koronarstents von der Lebens- und Arzneimittel-Überwachungsbehörde FDA zugelassen. Man geht davon aus, dass medikamentenbeschichtete Stents zur Standardtherapie für viele Herz-Kreislauf-Kranke werden können.

Vorteile
Welche Vorteile bieten medikamentenbeschichtete Stents? Bei Patienten, denen blanke Metallstents (ohne Medikamentenbeschichtung) eingesetzt wurden, verengen sich die Arterien oft im Lauf der Zeit erneut. Dies wird durch Zellwachstum um den Stent herum - im Wesentlichen Narbengewebe - verursacht, dass eine erneute Einengung der Blutgefäße bewirkt. Statistisch gesehen tritt bei bis zu 40 Prozent der Patienten im Lauf der Zeit eine erneute Verengung der Arterien auf, sodass der Eingriff wiederholt werden muss.

Das neueste Verfahren besteht darin, den Stent mit einem Arzneimittel zu beschichten, das im Laufe der Zeit freigesetzt wird und oft helfen kann, eine erneute Verengung - bzw. Vernarbung - der Arterien zu verhindern.

Ein neus Verfahren
Diese Technologie wurde von Cook Incorporated, dem Hersteller eines Großteils der meist verkauften minimal-invasiven Medizingeräte zur Behandlung von Gefäßerkrankungen, bei der Entwicklung des medikamentenbeschichteten Stents Zilver® PTX™ eingesetzt. Der Zilver-Stent von Cook ist mit Paclitaxel beschichtet, einem als Krebsmedikament zugelassenen Mittel, das zusammen mit Koronarstents erfolgreich zur Reduzierung des Risikos einer erneuten Verengung der Herzkranzgefäße eingesetzt wird.

Das Unternehmen Cook untersucht die Sicherheit und Wirksamkeit dieses neuen Produkts für die Behandlung von Blockierungen oberhalb des Knies in der Hauptarterie im Oberschenkel (der femoropoplitealen Arterie). Diese multinationale klinische Studie wird in 31 Untersuchungszentren in den USA sowie medizinischen Zentren in Europa, Australien, Lateinamerika, Asien und Kanada durchgeführt.

Vorgehenweise
Bei der Studie zum medikamentenbeschichteten Stent Zilver® PTX™ wird ein Einschnitt in der Leiste vorgenommen und ein Stent mit Hilfe eines Katheters in die verengte Arterie geführt. Der Stent wird freigesetzt, entfaltet sich und bleibt in der Arterie, um diese nach Herausziehen des Katheters offen zu halten. Der Stent ist mit dem Medikament Paclitaxel beschichtet, das in das Gefäß freigesetzt wird und eine erneute Verengung der Arterie über Zeit verhindern hilft.

 
 
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